USA 2022 - 03 death valley - las vegas - 02

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abstecher nach nevada

Das Death Valley war ein Nationalpark ohne Kassenhäuschen. Es lag in der Selbstverantwortung der Besucher, den Eintritt an einem Automaten oder im Visitor Center zu bezahlen. Eine Park Map gab es gegen Vorweisen eines gültigen Eintrittstickets und eines Lichtbildausweises im Visitor Center. Ich liebe Landkarten, deshalb war der Besuch des Furnace Creek Visitor Centers die erste Handlung des Tages. Mit der Karte bewaffnet und um einen Stempel in meinem Passport reicher, ging es weiter.

Da das gestrige Nachtessen im The Ranch 1849 Restaurant nicht mehr als die zwei von fünf Sternen laut Google Bewertung wert war, zog es uns für das Frühstück ausserhalb des Parks. In Beatty besuchten wir das erste Mal in unserem Leben das sagenumwobene Kettenrestaurant "Denny's". Die Fülle an Frühstücksgerichten überforderte mich fast so sehr wie die Grösse der gelieferten Portion. Es schmeckte aber sehr gut und ich amüsierte mich ab den Sprüchen auf den Kaffeetassen.

Mit Beatty hatten wir nicht nur den Nationalpark verlassen, sondern auch Kalifornien, denn dieses Örtchen liegt in Nevada. Dort war nicht nur das Frühstück besser, sondern auch das Benzin günstiger, also tankten wir unseren Wagen voll. Reiner kontrollierte den Ölstand, während ich drinnen versuchte, die Frau dazu zu bewegen, die Zapfsäule freizugeben. Nach ein bisschen Hin und Her klappte das auch, aber Reiner schickte mich erneut in den Laden, denn das Auto brauchte dringend Öl. Ich frage die Dame nach diesem Saft, die bereits vorhin leicht säuerlich auf mein Anliegen reagiert hatte und sie zeigte zu einem Regal mit Lebensmitteln und diversen Flaschen. Welches war nun das richtige Öl? Auf Geratewohl schnappte ich eine der Flaschen und frage bei der netteren der beiden Bedienungen, ob dies das richtige Öl sei. Sie wusste es auch nicht und liess mich ratlos stehen. Ein Kunde erbarmte sich meiner und ging zu der geöffneten Motorenhaube, um gemeinsam mit Reiner nach der Kennzeichnung zu schauen. Er kam zurück und endlich konnte ich das Öl käuflich erwerben, das unserem Jeep guttun sollte.

eine stadt voller geister

Jetzt waren wir für weitere Fahrten gerüstet. Ein Besuch in der Rhyolite Ghost Town war angesichts der Tatsache, dass wir da eh vorbeikamen, ein Muss. Einige Geisterstatuen aus gehärtetem Acryl, die vom belgisch-polnischen Künstler Albert Szukalski geschaffen worden waren, begrüssten uns am Eingang. Eine weitere Sehenswürdigkeit war das Tom Kelly's Bottle House, das 1906 aus rund 50'000 miteinander vermörtelten Flaschen erstellt worden war. Die meisten Flaschen waren weggeworfene Busch-Beer-Flaschen aus dem benachbarten Saloon. Noch ein kurzer Abstecher zu den anderen Gebäuden und Fahrzeugen in der Ghost Town und da war sie schon wieder, die holprige Schotterstrasse. Die heutige Strecke brachte uns an zerklüfteten Bergen, farbenfrohen Felsformationen und seltenen Pflanzen vorbei und zum Finale zur spektakulären Schluchtverengung des Titus Canyon.

   

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