südafrika

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Von Johannesburg bis Kapstadt

1. etappe - panorama-route

Stationen: Basel - Frankfurt (ICE) - Johannesburg (Sout African Airways) - Mpumalanga (Bus) - Long-Tom-Pass (Bus) - Misty Mountain Lodge (Unterkunft) - Mac-Mac-Fälle (Bus) - Blyde River Canyon (Bus) - Bourke's Luck Potholes (Bus) - God's Window (Bus) - Kaffeefarm (Bus) - Krüger Nationalpark (Bus)

Der Abreisetag wurde unerwartet ziemlich hektisch. Zum einen fühlte ich mich krank, denn eine dicke Erkältung mit Fieber suchte mich ausgerechnet einen Tag vor Abreise heim und zum anderen hatte unser Zug eine halbe Stunde Verspätung, wovon er glücklicherweise fast alles wieder einholte. Trotzdem werden wir wohl das nächste Mal ein bis zwei Stunden mehr Zeit einplanen, wenn wir mit der deutschen Bahn zum Flughafen fahren. Der Check-In verlief reibungslos. Wir mussten zwar beide die Schuhe ausziehen, aber das sei bei Wanderschuhen normal. Der Flug war angenehm, der Flugbegleiter, ein Schweizer, war sehr nett. Jeder Sitzplatz verfügte über ein Infotainment, so dass jeder Fluggast seinen Lieblingsfilm oder seine Musik selber auswählen konnte. Ich schaute mir "Kokowääh" an. Danach versuchte ich zu schlafen, was mir trotz Erkältung ganz gut gelang. Am Morgen wurden wir von unserem Reiseleiter Kim in Johannesburg abgeholt und lernten unsere zehn Reisekameraden kennen. Die meisten hatten wir bereits im Flugzeug wahrgenommen, denn Chamäleon, der Reiseveranstalter, hatte dafür gesorgt, dass alle Teilnehmer einen Sitzplatz in der Nähe voneinander hatten. 

Die Sonne schien etwas zwischen den recht dichten Wolken durch, so dass es ganz schön warm war. Kim wusste viel über die Geschichte Südafrikas zu erzählen, was er mit Leidenschaft tat. In einem Bus mit siebzehn Sitzplätzen ging die Tour mit unserem Fahrer Craig los. Erst fuhren wir durch die Provinz Gauteng, danach durch Mpumalanga. Wir waren recht hoch oben, Johannesburg liegt auf ca. 1700 müM. Als wir für die Mittagspause den Bus verliessen, wehte ein kühler Wind, obwohl die Sonne die Luft aufheizte.

  

Reiner und ich kauften unser erstes Biltong und liessen uns von Craig beraten. Er gab uns sogar zum Probieren. So sind sie halt, die Südafrikaner. Unser Mittagessen bestand also aus einer Tüte Biltong vom Rind und Wasser. Zur Krönung balzte ein Strauss um ein nicht vorhandenes Weibchen. Die Fahrt ging weiter über den Long-Tom-Pass und bescherte uns eine zauberhafte Aussicht auf grüne kugelige Hügelchen. Im Sommer ist das Land grün, im Winter brennen die Südafrikaner das Gras ab, damit sich die Erde regenerieren und neues Gras wachsen kann. Mitten auf dem ca. 60 km langen Pass lag unsere erste Unterkunft, die Misty Mountain Lodge. Die Einrichtung war einfach, aber urgemütlich und die Zimmer waren gross. Neben Bad, Bett, Tisch, Kommode und Schrank verfügte unser Raum über ein Cheminée sogar mit Holz und Streichhölzern sowie einer Terrasse mit Grill. Auch eine kleine Küche war eingerichtet, aber die brauchten wir nicht, denn den ersten Abend assen wir gemeinsam mit den anderen. Vorher gab es noch ein paar Instruktionen. Wir bekamen eine Dreiviertel Stunde Zeit, um uns auszuruhen oder uns frisch zu machen, bis wir zu einem fakultativen Spaziergang aufbrachen. Etwa die Hälfte der Teilnehmer beteiligte sich daran. Erst bereute ich, mitgegangen zu sein, denn der Spaziergang entpuppte sich als Wanderung und ging ganz schön aufwärts. Meine mangelnde Fitness und die Erkältung machten sich bemerkbar. Aber oben belohnte eine grandiose Aussicht und ein zugiger Wind die Strapazen. Zum Abendessen gab es ein kleines Buffet mit Kürbiscrèmesuppe, Leberpastete, Salat, grünem Thai-Curry, Ratatouille, Lasagne und Pudding mit Vanillesauce. Es war sehr lecker und die Stimmung gemütlich. Bereits um 22 Uhr gingen wir zu Bett und es dauerte nicht lange, waren wir eingeschlafen. Am nächsten Morgen war ich bereits um halb sechs Uhr wach. Das Frühstück nahmen wir bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse ein, dann ging es los auf die Panorama Route. Der erste Punkt auf der heutigen Tour waren die Mac-Mac-Falls. Eigentlich ist es nur EIN Wasserfall, der durch Sprengung von Goldsuchern gespalten wurde und so ein hübsches Schauspiel bietet. Für mich war das jetzt nicht das Highlight des Tages, aber ganz nett anzusehen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und fuhren gleich zum Blyde River Canyon, bevor der Regen einsetzen konnte. Die Aussicht war atemberaubend.

  

Das wirkliche Highlight des Tages waren für mich die Bourke's Luck Potholes. Das sind bizarre zylinderförmige Felslöcher, die die Strudel des Flusses in den Stein gefressen hatten. Auch hierzu wusste Kim eine Geschichte zu erzählen. Der Blick von God's Windows war sehr schön, aber für mich waren die drei Aussichtspunkte nicht so spektakulär, wie der Name es versprach. Langsam knurrte der Magen und wir freuten uns auf die gefüllten Croissants auf der Kaffeefarm. Dazu gab es griechischen Salat, Wasser und eine Art Limonade. Die Besitzerin der Farm erzählte uns einiges über Kaffee im Allgemeinen und den Anbau in Südafrika und ihrer Farm im Speziellen. Der Kaffeebaum ist eine spezielle Pflanze, die gleichzeitig Blüten, unreife und reife Früchte tragen kann. Nur die roten, reifen Beeren werden gepflückt. Damit die Ernte einfacher geht, werden die Bäume klein als eine Art Strauch gehalten. Der Aufwand ist enorm, der Ertrag gering. In der Rösterei konnten wir sehen, wie nach Augenmass die verschiedenen Röststufen von einem leichten Kaffee bis zu einem Espresso erreicht wurden. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen, danach machten wir uns auf Richtung Krüger Nationalpark.

     

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